Deutsche Hämophiliegesellschaft: Jugendgruppe
 
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Besuch im Tropical Islands



Zum bundesweiten Jugendtreffen bei Berlin trafen sich vom 20. bis 22. Mai 2011 Jugendliche aus sechs Regionen.

Nach erschwerten Anreisebedingungen verlebten wir einen schönen Grillabend mit regem Erfahrungsaustausch.

Am Samstag machten wir uns nach dem Frühstück auf ins Tropical Islands. Jeder sollte mal dort gewesen sein!

Am Sonntag genossen wir das gute Wetter auf dem See an der Jugendherberge bei einer gemeinsamen Bootstour. Die Abende endeten mit einem gemütlichem Beisammensitzen.

Das ganze Wochenende hat sehr viel Spaß gemacht und wird nächstes Jahr mit einer hoffentlich höheren Teilnehmerzahl wiederholt.

Die Teilnehmer des bundesweiten Jugendtreffen
Fotos: Martin Heuer

Jugendtreffen mit Theaterbesuch in Sachsen



Das erste Treffen der DHG-Jugend in Sachsen fand in diesem Jahr in Dresden statt. Auf dem Plan stand ein Besuch im Staatsschauspielhaus Dresden.

TheaterwochenendeAm ersten Tag trafen wir uns in der Jugendherberge Dresden und konnten uns beim Abendessen für den Abend stärken. Da manche von uns weiter entfernt wohnten und der Anfahrtsweg somit länger war, entschieden wir uns, sie gleich vom Hauptbahnhof abzuholen. Durch die zentrale Lage konnten wir die Innenstadt zu Fuß erreichen. Auf dem Rückweg unternahmen wir einen Abstecher in die Spiellounge „Krazy Town“. Hier hatten wir die Möglichkeit, an einer Konsole, zum Beispiel „Wii“, mit mehreren Personen gleichzeitig zu spielen. Die Spiele sind sehr abwechslungsreich, und mit viel Geschick sowie einer kleinen Portion Glück gelang es jedem, sich selbst zu überbieten oder den anderen sogar zu schlagen.

TheaterwochenendeBevor es ins Theater ging, schauten wir uns die sächsische Landeshauptstadt Dresden an. Wir ließen uns die Stadt von den mit angereisten „Einheimischen“ zeigen und sahen unter anderem die Frauenkirche und die Brühlsche Terrasse. Von dieser hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf die Elbe.

Am Samstagnachmittag trafen wir uns mit der Theater-Pädagogin Maike Döschner am Staatsschauspiel. Als erstes durften wir mit ihr hinter die Kulissen blicken. Dabei erhielten wir einen Eindruck von den gigantischen Kulissen, den schönen Bühnenbildern und der ganzen Technik. Wir durften sogar einen Blick in die denkmalgeschützte Theaterwanne werfen. Außerdem zeigte uns Maike berühmte Schauspieler, die in Dresden ihre Theaterkarriere begonnen haben. Sie schilderte uns auch, welche Anforderungen erfüllt werden müssen, damit man schauspielern kann.

TheaterwochenendeAnschließend nahmen wir an einem Workshop teil, in dem wir unsere schauspielerischen Fähigkeiten selbst ausprobieren konnten. Wir spielten kleine Szenen und Emotionen aus dem Stück „Kleiner Mann, was nun?“, das wir uns abends ansehen wollten, nach. Somit konnten wir uns sehr gut auf das Stück vorbereiten. Das Schauspielern war nicht immer leicht, da es nicht einfach ist, eine andere Person darzustellen oder es anfangs schwerfiel, Gefühle richtig zu zeigen. Trotzdem hat es uns allen sehr viel Spaß bereitet, weil jeder neue Erfahrungen sammeln konnte und wir jetzt wissen, dass Schauspielern doch nicht so einfach ist.

Voller Vorfreude auf das eigentliche Stück von Hans Fallada, „Kleiner Mann, was nun?“, sind wir zur Abendvorstellung ins Schauspielhaus gegangen. Der Roman von Hans Fallada spielte zur Zeit der Weltwirtschaftskrise um 1932 und spiegelt das einfache Leben einer jungen Arbeiterfamilie wider.

Am Sonntag, dem Tag der Abreise, kamen wir noch einmal zum Frühstück zusammen und konnten uns über die Erlebnisse der vergangenen Tage austauschen und schon Pläne für die Zukunft schmieden.

Ich fand das gemeinsame Wochenende mit den Blutern aus Sachsen sehr gelungen, da Dresden allein schon sehr sehenswert ist, das Wetter gut mitspielte, das Theaterstück hervorragend war und das Essen in der Jugendherberge auch allen schmeckte.

Wir danken der Theaterpädagogin Maike Döschner für den schönen Tag im Schauspielhaus Dresden. Es war einfach klasse!

Theaterwochenende

Oliver Hochmuth
Carsten Kirchner (Bilder)

Jugendwochenende Fulda



Jugendwochenende FuldaAm 10. Dezember zog es zwölf Jugendliche der DHG kurz vor Weihnachten noch einmal in die verschneite Barockstadt Fulda, die Freude des Wiedersehens war groß, viele kannten sich aus den Jugendfreizeiten.

 

Jugendwochenende FuldaDie wetterbedingten Startschwierigkeiten der Anreise machten uns beim Rennen auf der Kartbahn Fulda keine Probleme mehr, darum konnten wir richtig durchstarten und lieferten uns ein spannendes Rennen durch die engen Passagen der hochkarätigen Strecke.

Nach heißen Runden ging es durch kalten Schnee zurück zur Jugendherberge, wo warme Betten auf uns warteten.

Nach reichhaltigem Frühstück begann der Tag mit einem Workshop zum Thema „Vernetzung der Jugendarbeit innerhalb der DHG“ durch dieses Thema führte uns der langjährige Jugendvertreter Uwe Jendrach.

Dieser Workshop brachte sehr interessante Themen mit sich und füllte den ganzen Vormittag, es fand ein reger Austausch statt. Zwischendurch durfte eine Schneeballschlacht nicht fehlen.

Außerdem wurde die Jugendvertretung der Region Hessen neu gewählt.

Der Nachmittag fand im amerikanischen Stil statt, Mac Donalds und Bowling, eine perfekte Mischung aus Sport und Chicken Nuggets.

Den letzten Abend nutzten wir für eine gemütliche Runde im Tagungsraum der Jugendherberge.

Am Sonntag kam der Tag der Abreise, alle frühstückten noch einmal ausgiebig und packten die Koffer voll um die Abreise in die umliegenden Regionen anzutreten, hier legten einige sehr weite Entfernungen zurück.

Ich kann mich hier für ein sehr schönes Wochenende bedanken und hoffe, dass solche Erlebnisse nicht einmalig bleiben.

Ohne euch wäre dieses super Wochenende nicht möglich gewesen, vielen Dank.

Somit freue ich mich schon auf ein solches Wochenende im nächsten Jahr.

Tobias Ruhl

Jugendwochenende Fulda

Bowlingabend am 12.11.2010



Der Sieger Heiko Hell mit dem Wanderpokal

Am 12. November 2010 trafen sich junge und jung gebliebene Mitglieder der DHG-Region Berlin-Brandenburg zum tradi-tionellen Bowlingabend im Bowling Center am Alexanderplatz.

Nach dem Wiedersehen alter und dem Kennenlernen neuer Gesichter ging es dann auch gleich los mit dem Wettkampf. Erstmals wurde ein Wanderpokal der DHG für den besten Teilnehmer verliehen. Diesen galt es zu erringen. Natürlich legten sich alle gewaltig ins Zeug. Neben dem sportlichen Einsatz ergaben sich aber auch etliche interessante Gespräche.

Nach zwei Stunden Bowlen war es soweit. Der Sieger, Heiko Hell, stand fest und er erhielt in einer kleinen Siegerehrung den begehrten Pokal überreicht. Wir gratulieren und fordern ihn im nächsten November heraus, den Pokal zu verteidigen.

Im Anschluss an den sportlichen Teil wurden in gemütlicher Runde die Ergebnisse der Vorstandswahl am 7. November in Fulda bekannt gegeben. Erstmals wurden mit Can Davranalp und Markus Bachhuber zwei Mitglieder, die bereits als Jugendvertreter Erfahrung gesammelt haben, in den Vorstand gewählt. Sie werden sich dort insbesondere für die Belange der jungen Hämophilen stark machen. Weiterhin wurden die wichtigsten Diskussionspunkte und Ergebnisse der Sitzung der Jugendvertreter besprochen. Diese waren: eine bundesweite Silvesterparty, deutschlandweites Treffen in 2011, Jugendfreizeit am Edersee und die DHG-Jugend auf Facebook.

Letztendlich kamen die bisherigen und die zukünftigen Aktivitäten der Jugendvertretung in der Region zur Sprache. So haben wir beispielsweise für 2011 den Besuch des Tropical Island im Rahmen des deutschlandweiten Treffens geplant.

Es war ein gelungener Abend und wir als Jugendvertreter freuen uns schon auf ein Wiedersehen zu den Veranstaltungen im nächsten Jahr.

Steffen Hartwig

Bayer – Info der Region Rheinlandpfalz / Saarland



Nach einer für manche Teilnehmer langen Anreise kamen alle gegen 14 Uhr im Bayer Kommunikations- zentrum in Leverkusen an.

Dort wurden wir von den Organisatoren Fr. Weisenbach und Hr. Stahl empfangen.

Nach einer kurzen Begrüßung unter den Teilnehmern wurden wir von Fr. Dr. Kellermann über den neuesten Stand der Hämophilieforschung unterrichtet. In diesem informativen Vortrag erfuhren wir z. B. dass zurzeit daran geforscht wird den Faktor VIII analog dem Interferon an Polyethylenglykol zu binden um dadurch die Plasmahalbwertzeit des Faktors zu erhöhen.

Im Anschluss informierte uns Hr. Walter Schulte über dir Ausbildungsmöglichkeiten bei der Fa. Bayer. Die Fa. Bayer benötigt Insbesondere im den so genannten MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften) qualifizierten Nachwuchs. Über alle Ausbildungsjahre hinweg bildet Bayer in Deutschland rund 2.600 Jugendliche in über 20 Berufen aus. Diese sucht sich Bayer aus ca. 14000 Bewerbern aus. Der Azubi Benedikt Mohl (MIBS-Azubi) berichtete über seine Erfahrung als Azubi bei Bayer. In der Anschließenden Diskussionsrunde wurden von Hr. Schulte, Fr. Weissenbacher und Hr. Mohl Fragen aus unserer Runde beantwortet. Die heftigste Diskussion fand rund um den Fragenkomplex " Wann ist der Zeitpunkt dem Arbeitgeber über meine Erkrankung zu informieren?" statt.

Die Quintessenz daraus ist, dass der zukünftige Arbeitgeber überzeugt werden muss, dass ich als Hämophilier diesen Beruf auch mit meiner Erkrankung ausüben kann.

Gegen 17 Uhr checkten wir dann im Hotel der Fa. Bayer, dem Casino, ein. Um 18 Uhr trafen wir uns alle im Kellergewölbe "zum Löwen" zum Abendessen um anschließend den Tag bei ein paar Cocktails ausklingen zu lassen.

Nach einer erholsamen Nacht und einem sehr guten Frühstück trafen wir uns wieder im Bayer Kommunikationszentrum, dem so genannten BayKomm. Das BayKomm ist von der Fa. Bayer als Plattform eingerichtet um in offenem Dialog auf die Fragen und Probleme der Menschen eingehen.

Das BayKomm ist eine Erlebniswelt, eine Begegnungsstätte und ein Diskussionsforum. Hier wird nicht für Produkte geworben. Hier werden Naturwissenschaften begreifbar gemacht. Das BayKomm besuchten bislang mehr als 1,8 Millionen Menschen, jeder zehnte davon aus dem Ausland. Wir wurden von Fr. Keller durch das BayKomm geführt. Besonders interessant war die dort im Moment stattfindende Sonderausstellung zum Thema Parasiten. Bei unseren kleinen kam besonders das Kinderfreundliche Quiz gut an. Da die unter 10 jährigen nicht an der anschließend stattfindenden Bustour teilnehmen durften, wurde für diese als Alternativprogramm der Besuch des japanischen Gartens angeboten. Die Bustour führte über das Gelände des Bayerwerk/ChemPark und die Abfallentsorgung.

Nach einer Abschlussrunde mit Feedback gingen wir alle zum Mittagessen um danach die Heimreise anzutreten.

Florian Reeg

Nordisch by nature



GruppenfotoFünf norddeutsche Jugendliche ließen sich nicht von angekündigten 15l Regen pro m² abschrecken. Schon am ersten Abend zeigte sich das Wetter gnädig, sodass wir gemütlich grillen konnten. Nach ausgiebig Steaks und Würstchen bezogen wir unsere Zimmer im riesigen Haus in Dornumersiel gleich hinterm Deich. Abends erkundeten wir zunächst den Ort und kehrten in der einzigen Kneipe ohne Volksmusik ein. Dass wir uns schon von früheren Veranstaltungen kannten, half uns bei Tabu und anderen lustigen Spielen.

VolleyballNach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir nach Norddeich, wo wir dank des guten Wetters Volleyball spielen und uns im Sand verewigen konnten. Die Gezeiten machten uns einen Strich durch die geplante Wattwanderung. Den Nachmittag verbrachten wir deshalb mit einer gesunden Mischung aus Aktivität und Entspannung im Erlebnisbad. Dort machten wir das Wellenbecken, die Riesenrutsche, den Whirlpool und sogar die Dampfsauna unsicher. Nach so viel Sport konnten wir es kaum erwarten die Küche unseres Hauses zu erreichen, wo wir zusammen unsere Pizzen kreierten. So gestärkt nutzten wir den Tischtennisraum, um danach bis in den frühen Morgen unser Pokerturnier auszutragen.

Gemiensames Pizza-EssenNach einem abschließenden Frühstück und dem Schreiben dieses Berichtes, stopften wir uns und unser Gepäck in einen Golf 3 und fuhren gemeinsam nach Oldenburg, wo sich unsere Wege bei strömendem Regen trennten.

Die norddeutschen Jugendlichen

 

Erste Jugendfreizeit am Edersee vom 25. bis 31. Juli 2010



Am Sonntag, dem 25. Juli, reisten wir (zehn Jugendliche) in der Jugendherberge „Hohe Fahrt“ in Vöhl an, um erstmals an einer einwöchigen Jugendfreizeit, parallel zur Kinderfreizeit, am Edersee teilzunehmen.

Nach dem Mittagessen starteten wir mit einer Kennenlernrunde und Aufklärung bezüglich des Jugendschutzgesetzes. Insbesondere auf den Umgang mit Alkohol und Tabak wurde hingewiesen, und es wurden mit uns Regeln erstellt, die auch über den gesamten Zeitraum von allen eingehalten wurden. Bei einem anschließenden Spaziergang legten wir die Route fest, welche die Kinder der Kinderfreizeit bei der Nachtwanderung gehen sollten. Einen gemütlichen Tagesausklang hatten wir in einer idyllisch gelegenen Bucht nahe der Jugendherberge.

Am Montag begannen wir nach dem Frühstück mit der Detailbesprechung der Nachtwanderung. Den Nachmittag verbrachten wir im Kletterwald. Um unsere Grenzen auszuloten, kletterten wir nach einer ausführlichen Einweisung an verschiedenen Hochseilparcours. Den Abend verbrachten wir in einem Gruppenraum der Jugendherberge bei Brettspielen. Dabei fand ein reger Austausch zwischen den Jugendlichen und den Betreuern statt.

Den Dienstag brachten wir im Schwimmbad zu. Am Abend besuchten wir die Wandergruppe der Kinderfreizeit auf dem Grillplatz Sachsenhausen, wo wir nach dem Grillen einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer gemeinsam mit den Kindern verbrachten.

Am Mittwochmorgen genossen wir alle das Ausschlafen, um nach dem Mittagessen zu einer Kanutour zu starten. Wir paddelten von Basdorf nach Sachsenhausen und wieder zurück. Danach stärkten wir uns in einer Pizzeria in Korbach und hatten den Abend in der Jugendherberge zur freien Gestaltung.

Am Donnerstag legten wir die Stationen der Nachtwanderung fest. Nachmittags konnten wir beim Bogenschießen in einem „Contest“ unsere Treffsicherheit unter Beweis stellen. Am Abend ging ein Teil von uns in die Disco der Jugendherberge, der andere Teil fuhr nach Korbach zum Billardspielen.

Am Freitag wanderten wir zum Grillplatz Sachsenhausen, um dort die Nacht zu verbringen. Bei einem Zwischenstopp auf der Sommerrodelbahn blieb uns Zeit zum „Chillen“.

Am Samstagmorgen machen wir uns auf den Weg gen Heimat, wo wir gegen Mittag ankamen, um in die Endphase der Nachtwanderung überzugehen. Die Nachtwanderung startete um ein Uhr, und die Kinder und Betreuer der Kinderfreizeit gruselten sich an den Stationen. Durch die langjährige Erfahrung und viel Mühe wurde die Nachtwanderung zu einem echten Erfolg.

Am Sonntag war nach einer langen Nacht der Tag des Abschieds gekommen. Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück und einer Feedbackrunde wurden wir von unseren Eltern abgeholt. Die schöne Zeit am Edersee bleibt uns in sehr guter Erinnerung, und wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Alles in allem war die Freizeit teilweise „voll stressig“, aber doch „total chillig“.

Besonderen Dank an das coole Betreuer-„A-Team“ Alissa, Arne und Andi.

Weiterer Dank gebührt der Belegschaft des Autohaus Dresden Nord OHG.
Das Autohaus hat zur Unterstützung und Anschaffung von Materialien für beide Freizeiten großzügig gespendet. Mit dieser wertvollen Spende und der Unterstützung der DHG konnten wir den Kindern einmal mehr eine wunderbare unvergessliche Freizeit ermöglichen.

Die Jugend

Die Jugendgruppe der Region Berlin-Brandenburg besuchte den Filmpark Babelsberg



Vier jung gebliebene Mitglieder aus der Region Berlin-Brandenburg wollten eigentlich, so wie es in der Einladung stand, am 19. Juni 2010 im Abenteuerpark Potsdam klettern. Aber aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen war das leider nicht allen möglich. Doch da wir etwas gemeinsam unternehmen wollten, haben wir uns vor Ort für den Besuch des Filmpark Babelsberg entschieden. Gesagt getan, ab in die Autos und hinein in die Kulissen von Film und Fernsehen.

Unsere erste Reise, vorbei am Erlebnisrestaurant Prinz Eisenherz, ging durch die Horror-Stadt. Kurzerhand wurde der Jugendvertreter Steffen Hartwig in die Folterkammer verfrachtet und nur durch gute Überredungskunst der anderen Teilnehmer wurde er dann doch bald wieder freigelassen. So blieben Ihm die höllischen Qualen durch den Folterer und das Umweben mit Spinnenseide erspart. Anderen erging es nicht so gut und sie versuchten, aus Ihren Gräbern zu entkommen, was Ihnen nicht gerade leicht gelang.

Nachdem wir die Horror-Stadt hinter uns gelassen hatten, ging es durch die Gärten des kleinen Muck zur Filmtiershow, die uns alle sehr beeindruckte. In der Filmtiershow wurde uns gezeigt, wie die spannenden Trainingsmethoden der „tierischen Stars“ ablaufen. Wir sahen nicht nur handzahmes Federvieh sondern auch traurige und tote Hunde. Der Hund stellt sich auf Handzeichen der Tiertrainerin hin traurig und jault, legt sich tot auf dem Boden, bellt und winkt den Zuschauern zum Abschied. Die geschieht alles neben der Kamera. Der Hund achtet, wenn gedreht wird, immer auf die Hundetrainer, so bleibt er trotz Geschrei der Schauspieler oder auch lauten Heulens des Martinshorns so lange regungslos liegen, bis die Hundetrainerin das Handzeichen aufhebt.

Auch ein Wildvogel konnte in den Arm genommen werden, was ist nur deshalb möglich ist, weil dieser Vogel von Menschenhand aufgezogen wurde und so etwas als ganz „normal“ ansieht. Die Wildvögel in der freien Natur würden um sich schlagen und alles Erdenkliche tun, um aus der Umarmung loszukommen.

Nach dieser interessanten Filmtiershow gingen wir durch die Westernstraße zum Sandmann-Haus mit originalen Modellen und Fahrzeugen aus über 50-jähriger Sandmannproduktion. Außerdem gab es Einblicke in das Kinofilmstudio für das erste Kinoabenteuer des Sandmanns.

Vorbei am gläsernen Studio vom Radio Teddy ging es zum „Fernsehstudio 1“. In diesem Studio wird ein Blick hinter die Kulissen von Fernsehnachrichten und Talkshows geworfen.

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass die Moderatoren von Nachrichten und Wetter nichts Grünes anhaben? Das liegt an einem Greenscreen. Alle Bilder, die man neben und hinter dem Nachrichtenmoderator sieht, werden auf solch einem Greenscreen eingeblendet. Eine Besucherin des Filmparks wurde gebeten, das Wetter vorzulesen. Sie musste in die Kamera sprechen und hinter sich die entsprechenden Regionen zeigen. Das Blöde daran war nur: Sie durfte sich nicht umdrehen, was Ihr auch nichts genützt hätte, da Sie ja nur eine grüne Wand sah. Also gibt es außerhalb der Sichtbereichs der Kamera einen Monitor, der die Ansicht des Zuschauers zeigt. Es war gar nicht so einfach den Wetterbericht vorzutragen und für uns sehr, sehr lustig diesen „Wetterbericht“ anzuschauen.

Nachdem wir den Wetterbericht gehört hatten, wurde uns die Arbeit eines Licht-Doubles gezeigt: Wenn Gäste in einer Talkshow auftreten, kann man ja schlecht von Ihnen verlangen, dass Sie Stunden vor der Show auf dem Sofa oder Stuhl sitzen, um sich ordentlich ausleuchten zu lassen. Die Licht-Doubles setzen sich anstelle des Gastes und werden dann entsprechend ausgeleuchtet. So vermeidet man unnötige Schatten. Mal ehrlich: Wer hätte das gewusst?

Danach wurde uns gezeigt, wie sich das Badezimmer in der erfolgreichen Disneyproduktion „Hexe Lilli“ gedreht hat. Der Raum ist in einem „Hamsterrad“ aufgebaut, die Badewanne und Toilette sind im Raum fest eingebaut. Das „Hamsterrad“ wird durch Muskelkraft gedreht, die Schauspieler laufen die Wände hoch und die Kamera bleibt fest an ihrem Standort. Mit entsprechendem Schnitt sieht es dann aus, als würden die Sachen und die Schauspieler wild im drehenden Badezimmer herumwirbeln.

Abschließend wurde in einem Set aus der sicher vielen bekannten erfolgreichen Daily Soap (Seifenoper) „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ mithilfe von Zuschauen eine Szene gedreht. Diese wurde dann durch entsprechenden Schnitt mit einer originalen Szene aus der Serie zusammengefügt. So entstand der Eindruck, dass alles so aufgenommen wurde bzw. passiert ist.

Als die letzte Klappe im „Fernsehstudio 1“ gefallen war, machten wir eine kleine Bootsfahrt durch Janoschs Traumland und dann ging es zum originalen Außenset von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. So sah man, dass das Außenset eine reine Holzkonstruktion ist. Durch entsprechende Kameraführung und Schnitt sieht es so aus, als ob der Schauspieler in ein Haus hineingeht. In Wirklichkeit aber geht er durch die Tür in die Holzkonstruktion und macht diese zu. Nachdem die Kamera ausgeschaltet ist, kommt er wieder heraus und dann wird im Studio der Eintritt in das Haus gedreht. Die „Fenster“ der Holzkonstruktion sind so gestaltet, dass es den Anschein hat, die Wohnungen wären bewohnt. Falls die Wohnungen in der Serie einen Balkon haben, sind diese nicht im Außenset integriert, denn die Konstruktion ist nicht dafür ausgelegt einen Schauspieler zu tragen.

Da Produktwerbung in Filmen und Serien den Produktionsfirmen teuer zu stehen kommt, sind alle Getränke, Zeitschriften und Plakate, die in der Serie vorkommen, durch Designer gestaltet worden.

Den krönenden Abschluss des Besuchs im Filmpark Babelsberg bildete die Stunt-Show in einem Vulkan. Inmitten dieses Vulkans zeigte die Stuntcrew Autocrashs, Motorradsprünge, Kampfszenen, Feuerstunts, rasante Verfolgungsjagden und Sprünge aus atemberaubender Höhe. Die Crew wirkte auch im Quentin Tarantino's aktuellem Kinofilm „Inglourious Basterds“ mit.

Für unsere Gruppe ging ein spannender, erlebnisreicher Tag zu Ende. Die Begeisterung lässt sich sicher nachvollziehen, doch warum sollte ich noch mehr berichten?

Mein Tipp: Sollten Sie Berlin oder Potsdam besuchen, dann schauen Sie unbedingt auch mal hinter die Kulissen von Film und Fernsehen. Sie werden genauso begeistert sein.

Steffen Hartwig

Schnee, Berge und wir mittendrin



Ein Bericht von der Winterfreizeit 2010

Vom 07. – 13.03.2010 zog es 6 jugendliche Hämophile und Konduktorinnen zum Ende des Winters noch einmal in die verschneiten Höhen der Alpen. Im Rahmen der erstmalig stattfindenden Winterfreizeit der DHG verbrachten wir eine sportliche Woche in Garmisch-Partenkirchen.

Bereits bei der Anreise am Sonntag erwartete uns eine dichte Neuschneedecke, die optimale Bedingungen versprach. Nach einem kurzen Kennenlernen – die meisten Gesichter waren bereits von früheren Veranstaltungen bekannt – planten wir gemeinsam den Ablauf der Woche und bereiteten uns vor.

Am Montag fingen wir ziemlich ruhig an und schauten uns in der Stadt um. Wir sind mit dem Lift auf den Hausberg gefahren und haben die eine oder andere Technik bei den Wintersportlern abgeschaut. Da wir, mit einer Ausnahme, doch eher „Flachlandtiroler“ sind, hat uns auch die dortige Schneehöhe von über 2m beeindruckt. Mit leichtem Muskelkater erkundeten wir dann am Abend die örtlichen Kneipen.

Am Dienstag ging es dann viel zu früh mit dem Ski-Langlaufkurs los. Unser Lehrer Herr Schwinghammer, ein mehrfacher deutscher Meister im Biathlon, begrüßte uns überschwänglich und drückte jedem ein paar Langlaufski, Skischuhe und Stöcke in die Hand. Auf einem speziell eingerichteten Übungsplatz legten wir unsere ersten Meter auf Ski zurück. Im Fernsehen sieht das irgendwie viel einfacher aus…

Abends erholten wir uns erstmal in der Jugendherberge von den Anstrengungen des Tages und pflegten unseren weiter gewachsenen Muskelkater. Nach dem Abendbrot entspannten wir zunächst weiter bei einigen Runden Kartenspiel, bevor wir uns zur Burger-Party in die Lodge aufmachten.

Am nächsten Morgen erwartete uns Herr Schwinghammer erneut zum Langlauf. Anscheinend hatten wir uns doch ganz ordentlich angestellt, denn heute traute er uns sogar die Weltcupstrecke zu und das nicht zu Fuß, sondern auf Ski. Damit kamen wir schon relativ gut klar. Trotzdem sahen wir meistens nur den Rücken von Mirjam und Markus, da die beiden in der Kürze der Zeit sehr schnell geworden waren. Also versuchten wir uns immer wieder ranzukämpfen. Am Ende des Kurses verabschiedeten wir uns von unserem Trainer in seiner gut eingerichteten bayrischen Stube. Mit einem fröhlichen „Grüß Gott“ wünschte er uns noch viel Spaß bei unserer nächsten großen Aktivität, dem Snowbiken.

Das Snowbike ist ein Fahrrad mit Ski an Stelle der Räder. In einer Seilbahn mit winzigen Kabinen sind wir auf den Eckbauer gefahren um von oben mit unseren Snowbikes den Berg in Angriff zu nehmen. Oben angekommen genossen wir zuerst das beeindruckende Panorama der Berge, schossen schnell ein Gruppenfoto und los ging die lustige Abfahrt ins Tal. Somit waren wir den gesamten Nachmittag mit unseren Snowbikes beschäftigt, bis das Profil auf unseren Schuhen verschwand (manchmal lässt sich das Bremsen ja nicht vermeiden). Völlig fertig und ebenso zufrieden kamen wir abends in der Jugendherberge an und schafften unsere Sachen erst einmal in den Trockenraum. Paul brachte uns wieder neue Würfelspiele bei, bevor wir uns einmal mehr aufmachten um Garmisch unsicher zu machen.

Den Donnerstag wollten wir lieber alle ein wenig ruhiger angehen, da die letzten Tage schon aktiv genug waren. Wir entschieden uns für einen Ausflug ins Wellenbad, in dem man im Entspannungsbecken und im Dampfbad chillen konnte. Mit dem eigentlichen Wellenbad und der Speedrutsche gab es aber auch dort Möglichkeiten zur aktiven Betätigung. Frisch und erholt verließen wir am späten Nachmittag das Bad. Für den Abend hatten wir uns bereits eine Bowlingbahn reserviert, auf der wir dann eine ruhige, aber meist mit 29.08 km/h schnelle Kugel schoben.

Am Freitag zog es uns noch mal auf den Hausberg um die anderen Wintersportler zu beobachten und uns so manchen Trick abzuschauen. Nachdem uns ein Bekannter für den Abend den Besuch des Irish Pub empfohlen hatte, glitten wir den Hausberg hinab, wobei Martin wie immer zu den Führenden gehörte. Dabei machten wir viele Fotos und Videos von der schönen Umgebung. Abends suchten wir den empfohlenen Irish Pub auf, der leider bis zum Rand mit Leuten gefüllt war. Im nächsten fanden wir noch ein paar Plätze an der Bar und ließen die Woche Revue passieren.

Am Samstag mussten wir leider schon wieder abreisen. Die Sachen wurden gepackt und erfolgreich in die Autos gequetscht. Noch ein Gruppenfoto vor den vollgestopften Autos und schon mussten wir Abschied nehmen. Wir verabschiedeten uns bis spätestens zur nächsten Winterfreizeit 2011. Ab jetzt ging es wieder in die flachen Regionen unserer Heimat, wo die großen Berge fehlen.

Es war eine wunderschöne Woche mit super Wetter, schönem Schnee, einer guten Unterkunft, gutem Essen und hervorragenden Menschen. In dieser Woche hat einfach alles gestimmt und es hätte nicht besser sein können! Die leider geringe Teilnehmerzahl hat der Stimmung keinen Abbruch getan. In dieser Woche konnte man prima mit jedem ins Gespräch kommen und sich über die Hämophilie oder auch über viele andere Dinge austauschen. Dabei half uns natürlich auch, dass wir uns teilweise schon seit mehreren Jahren richtig gut kennen und auch verstehen.

Ich danke allen die diese Winterfreizeit möglich gemacht haben, aber vor allem Christoph Schmidt, der alles spitzenmäßig organisiert hat. Wir hoffen – und ich denke da kann ich für alle Beteiligten sprechen – das auch im nächsten Jahr eine Winterfreizeit stattfindet, zu der wir dann noch mehr Teilnehmer begrüßen können.

Carsten Kirchner

USA-Reise



Auch dieses Jahr bieten wir 14- und 15-jährigen DHG-Mitgliedern eine Reise in die USA an. Eine Woche wird im Hämophilie-Camp Wannaklot der Hemophilia of Georgia (HOG) verbracht, der Rest bei einer amerikanischen Familie.

Termine:
Anreise: der 9. oder 16. Juli 2010 +/- 1 Tag
Abreise: 30. Juli oder 6. August 2010 +/- 1 Tag

Kosten:

Flug Deutschland – Atlanta (ca. 900,-- Euro) + 150,-- Euro Kosten für die Freizeit sind selbst zu tragen.

Wenn du Interesse an der Reise hast, melde dich bitte in der DHG-Geschäftsstelle an.

Besuch im Tropical Island



Neun Jugendliche der DHG, ein Ziel: das Tropical Island in Brandenburg.

Um aus dem winterlichen Alltag zu flüchten, schnappten wir uns unsere Badesachen und fuhren in die künstlichen Tropen.

Wir starteten unsere sommerliche Reise am Freitag, den 26.02.2010 um 18 Uhr.

Nach der Begrüßung von bekannten und neuen Gesichtern konnte der Klimawandel für uns gemeinsam beginnen.

Nun hieß es, raus aus den warmen Sachen und rein ins Wasser. Die Entspannung begann. Das Tropical Island bot uns für Freitag und Samstag eine abenteuerliche Reise durch die „Südsee“, den „Regenwald“, das „Tropendorf“ und die „Bali-Lagune“. Während des Badens und Entspannens zählte vor allem das Beisammensein, was den Spaßfaktor ausmachte. Die Nacht verbrachten wir, nachdem wir den Whirlpool verließen, auf Liegen im Tropical Island. Am nächsten Morgen ging der Badespaß weiter. Dadurch kam auch allmählich der Hunger, den wir am Buffet stillten.

Gegen Nachmittag hieß es nun auch schon wieder Sachen packen.

Es war ein gelungener Ausflug ins Tropical Island, der auf jeden Fall zur Wiederholung geeignet ist.

Jana Kirchner

 

Winterfreizeit 2010



Die Jugendvertretung der DHG bietet im März 2010 erstmalig eine Winterfreizeit für junge Hämophile, Konduktorinnen und von-Willebränder an. Wenn du mindestens 16 Jahre alt bist und Lust hast vom 07. bis 13.März 2010 eine richtig geile Woche im Schnee zu verbringen, bist du der richtige Teilnehmer für diese Freizeit. Unser Basislager wird die Jugendherberge in Garmisch-Patenkirchen sein. Deren unmittelbare Nähe zur Zugspitze bietet optimale Wintersportbedingungen. So ist beispielsweise ein Anfänger-Kurs im Ski-Langlauf ebenso geplant wie eine Tour mit dem Snowbike bzw. Skibob. Bei aller Sportlichkeit bleibt aber auch immer genug Raum für spontane Aktivitäten. Klar, dass unsere Tage dort mit dem Abendessen nicht zu Ende sind, denn Garmisch bietet natürlich auch einiges für die Freunde des Après Ski. Um einen der begehrten Plätze zu bekommen, melde dich so bald wie möglich bei unten stehender Adresse an.

Wir freuen uns auf dich, den Schnee und eine super Woche!

Die Jugendvertretung der DHG

Mit einem Eigenanteil von 185 Euro (bzw. nur 125 Euro bei Nutzung einer privaten Skiausrüstung) erhaltet ihr Unterkunft und Halbpension in der Jugendherberge, den Langlauf-Kurs inkl. Material sowie einen Tag auf dem Snowbike/Skibob. Die Freizeit wird von einem Arzt begleitet. Für weitere Informationen wendet euch bitte an:

Can Davranalp, E-Mail: can.davranalp-Entfernen Sie diesen Text-@dhg.de  oder

Christoph Schmidt, E-Mail: christoph.schmidt-Entfernen Sie diesen Text-@dhg.de 

 

Für die Anmeldung zur Winterfreizeit bitte den Anmeldebogen anfordern bei der Geschäftstelle:

Deutsche Hämophiliegesellschaft (DHG)
Neumann-Reichardt-Str. 34
22041 Hamburg

Bowlingabend in der Region Berlin-Brandenburg



Am 13. November 2009 trafen sich die Hämophilen aus Berlin und Brandenburg am Alexanderplatz zum Erfahrungsaustausch, bei dem der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen sollte.

Eine Neuerung gab es dieses Mal bei unserer Altersgrenze. Unsere Jugendvertreter Paul Schönrath und Steffen Hartwig sowie das Vertrauensmitglied Klaus Poek hatten die Idee, sowohl die jungen als auch jung gebliebenen Hämophilen einzuladen, was positiv aufgenommen wurde.

Als erstes wurden zum Kennen lernen und Auflockern die Kugeln geschwungen. Natürlich wurden dabei einige „Strikes“, „Splitts“ und auch „Ratten“ geworfen.

Während des Bowlingspiels gab es zwischen den jungen und älteren Hämophilen einen regen Erfahrungsaustausch. Besonders sei zu erwähnen, dass aufgrund des unterschiedlichen Alters viele Dinge aus verschiedenen Sichten besprochen werden konnten.

Nachdem wir die eine oder andere Kugel geschwungen hatten, saßen wir noch in einer kleinen gemütlichen Runde zusammen, in der uns die beiden Jugendvertreter über aktuelle Themen informierten.

Da die Stunde schon ein wenig fortgeschritten war, entschlossen wir uns, einen Cut zu ziehen. Alle Beteiligten bedankten sich für den netten Abend. Im nächsten Jahr würden sich Jung und Alt bei den verschiedenen Veranstaltungen gern wiedersehen.

In diesem Sinne schöne Grüße aus Berlin.

Marcus Smolarek

Segelfreizeit 2009



Als am 10. August 2009 elf hämophile Deutsche die Grenze zur Schweiz überquerten, hatten sie nur ein Ziel: das „Pfadi-Heim“ in Arbon, um endlich segeln zu lernen.

Dort angekommen, begann auch sofort unsere Schatzsuche nach dem vermeintlich am Boden deponierten Schlüssel. Nach unzähligen Telefonaten und Schweizer Helfern kam die Heimleiterin Conny und erlöste uns von der Suche. (Sie dachte, wir würden später ankommen, und hatte den Schlüssel noch gar nicht versteckt gehabt.) Kaum hatten wir im Haus ausgepackt, mussten wir auch gleich weiter, da wir am Hafen schon von Dominique und Chris, unseren Segellehrern, erwartet wurden. Nach dem wohl kürzesten „Schnüre-Crashkurs“ – wie, wo und vor allem, wann man welches Segel spannen muss –, durften wir endlich mit den Zweimann-Jollen auf den See hinaus. Auch wenn kaum Wind ging, war es bei unserer ersten Regatta extrem spannend.

Nachdem wir am Nachmittag wieder festen Boden unter den Füßen hatten, ging es zum „Pfadi“ zurück, wo es erst einmal etwas „Gscheids“ zum Essen vom Grill gab – Rostbratwürschtl, Fleisch und für alle über 16 Jahre Bier. Der Abend klang dann bei einigen Schafkopfrunden langsam aus und endete bei manchen mit einem freudigen Erwachen, als es wieder hieß: „AUFSTEHN!“, weil wir zweimal am Tag segeln wollten und immer bereits um zehn Uhr am Hafen sein mussten/sollten. Zum Glück gab es diesmal deutlich mehr Wind und fast jeder versuchte, die unkippbaren Boote beim Hart am Wind fahren doch irgendwie zu kippen. Aber es ging tatsächlich nicht. Es lief lediglich an den Seiten Wasser in größeren Mengen ins Boot.

Direkt nach dem Mittagessen ging es dann wieder zum Segeln. Und auch der Abend verlief wie schon gewohnt mit Grillen und Schafkopfen. Dass Segeln auch anstrengend sein könnte, hat man unserer Gruppe und vor allem den Booten nicht ansehen können. Diese „Luxusboote“ waren mit integrierten Liegestühlen und ergonomisch perfekt angepassten Nackenstützen (Schwimmwesten) ausgestattet, weshalb bei Wind-Flaute der eine oder andere ein wenig Schlaf nachholen konnte.

Am Mittwoch entschieden wir uns dazu, einmal nicht am Abend zu grillen, sondern wir fuhren mit Chris und Dominique in den Nachbarhafen, um dort an einem Feuerplatz unser „Abendritual“ ein wenig vorzuziehen. Den Nachmittag verbrachten wir bei herrlichem Wetter fast nur mit Baden. Mit vollem Bauch ist das Boot ja auch so schwer.

Der Donnerstag war Motorboot-Tag und somit nicht so abhängig vom Wind und (eigentlich viel wichtiger) viel schneller. Als die Sonne unterging, lud uns Willy Lutz von Sailability.ch noch zum Essen in ein Super-Fischrestaurant ein, zu dem wir sogar direkt mit den Motorbooten fahren konnten.

Am letzten Tag hieß es dann noch einmal richtig früh aufstehen, weil alles gepackt und geputzt werden musste, aber auch noch die finale Regatta anstand. Der Gesamtsieger der acht Regatten wurde mit knappem Vorsprung Markus Bachhuber. Beim Mittagessen wurden noch die restlichen Würschtl und das Chilli vernichtet, bevor die Segelfreizeit auch schon viel zu schnell zu Ende war und jeder nach Hause fuhr. Aber man sieht sich ja hoffentlich 2010 in Königsdorf wieder.

Andreas Graw

Paddeltour in Sachsen



Die Jugendvertretung der Region Sachsen hatte für das Pfingstwochenende zu einer Schlauchboottour auf der Elbe eingeladen. Der Einladung folgten insgesamt 10 Jugendliche, davon gut die Hälfte aus dem Großraum Dresden.

Wir trafen uns am Freitag und besuchten die historische Altstadt von Dresden, deren Kneipen alsbald zum verweilen einluden.

Nachdem das Wetter bereits am Anreisetag eher ungemütlich war und es am Sonnabend früh erneut nach Regen aussah, entschieden wir uns kurzfristig gegen die geplante Schlauchboottour und für „Plan B“.

In Königstein an der Elbe besuchten wir daraufhin einen (überdachten) Kletter- und Hochseilgarten. Zunächst durchkletterte fast die gesamte Gruppe den Hochparcours, der von gespannten Drahtseilen über frei hängende Baumstämme bis zu Netzwänden einige Herausforderungen an Nerven und Balance bereithielt. Viele nutzen im Anschluss daran die Möglichkeit, unter gegenseitiger Sicherung an Kletterwänden und

-Säulen weiterzukraxeln. Da dies alles nicht nur anstrengte sondern auch hungrig machte, wurden die Pausen genutzt um sich bei Bockwurst und Butterkeks zu stärken und zu unterhalten.

Nachdem wir nach Dresden zurückgekehrt waren, nutzten einige die Gelegenheit ein wenig die Stadt zu erkunden, während die anderen sich erstmal entspannten.

Gemeinsam ging es dann nach dem Abendessen abermals in die Dresdener Innenstadt, wo wir den Tag in einer Spielekneipe ausklingen ließen.

Bei der Abreise am Sonntag wurde sich bereits für zukünftige Veranstaltungen der Region – wie etwa das Aktivwochenende im Spreewald vom 28. bis 30. August – verabredet. Das nächste Treffen kann also kommen!

Wenn euch dieser Bereicht Lust gemacht hat, auch einmal an einer Jugendveranstaltung teilzunehmen, werft doch einfach einen Blick auf die Jugendseiten der DHG (www.dhg.de) mit allen Terminen und den Berichten weiterer Veranstaltungen.

Christoph Schmidt

Bericht über die Jugendveranstaltung im Rahmen der Regionaltagung Berlin-Brandenburg am 24. Januar 2009



Im Rahmen der Regionaltagung am 24.01.2009 trafen sich die Jugendlichen der Region Berlin-Brandenburg zu einer Informationsveranstaltung.

Marcus Smolarek berichtete zunächst über die regelmäßig stattfindenden Bowlingabende der letzten Jahre in der Region, Paul Schönrath über das erste „Norddeutsche Treffen“ der jungen DHG-Mitglieder sowie über die gemeinsame Kanufahrt mit den Jugendlichen aus Sachsen. Nach den Informationen zu den regionalen Aktivitäten folgte ein Bericht von Steffen Hartwig und Paul Schönrath über die Jugendratssitzung Anfang November in Fulda.

Wie schon im Programm angekündigt sollte nun die Wahl der neuen Jugendvertreter stattfinden. Zu allererst wurde über die Verkleinerung der Zahl der Jugendvertreter von drei auf zwei beraten und abgestimmt. Danach wurden Paul Schönrath und Steffen Hartwig einstimmig als Jugendvertreter für die nächsten drei Jahre gewählt. Beide Jugendvertreter nahmen die Wahl an.

Herzlichen Glückwunsch den beiden neuen Jugendvertretern zu ihrer Wahl und ein ganz herzliches Dankeschön an Marcus Smolarek für seine geleistete Arbeit als erster Jugendvertreter der Region!

Im Ausblick für das Jahr 2009 einigten sich die anwesenden Jugendlichen darauf, dass der Bowlingabend weiterhin fester Bestandteil der Jugendveranstaltungen sein soll und die Tagung der Jugendvertretung zukünftig mit der Regionaltagung zusammen stattfinden wird.

Ferner soll es im Jahr  2010 ein Familientreffen der Region Berlin-Brandenburg geben.Vorschläge für weitere Veranstaltungen werden von den Jugendvertretern gerne entgegengenommen. Ohne diese ist eine interessante Jugendarbeit einfach nicht möglich, und die soll schließlich für die Jugendlichen in der Region erfolgen.